Christa Reinig - Die himmlische und die irdische Geometrie


Christa Reinig - Die himmlische und die irdische Geometrie

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In den ersten publizierten Erzählungen von 1949/51 wählte Reinig kühn ein Thema, das sie erst ein Vierteljahrhundert später wieder aufgriff, nämlich das Arbeiten und Leben von Frauen ohne Männer. In den nächsten 25 Jahren standen jedoch Männer im Zentrum ihrer Gedichte, Erzählungen und Hörspiele. Erst dank und mit der Frauenbewegung wurde es Reinig möglich, Frauen – auch Lesben – in ihren Werken zu schildern: Nach einem Unfall, durch den sie zur schwer Behinderten wurde, schrieb Reinig den autobiografischen Roman Die himmlische und die irdische Geometrie (1975). Darin legte sie die männlichen Masken ab und entwickelte eine weibliche Erzählposition, aus der sie souverän über den Stoff verfügte und grosse Bögen in Raum und Zeit spannte. Ein Thema blieb jedoch ausgespart: die Liebe – weil Reinig für ihre lesbische Erfahrung keine Sprache fand.

198 Seiten
Broschur
1983

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